Intel Pentium Dual-Core E2140

No Gravatar

Tja, so wie es aussieht gibt es wieder ein neues Übertaktungswunder! Seltsamerweise mutet man das dem 49 € billigen Intel Pentium Dual-Core E2140 nicht zu, doch man kann den Chip wunderprächtig auf bis zu 118% hochschrauben

Der Chip besitzt nämlich dieselbe Architektur wie der Core 2 obwohl der Zusatz „Pentium“ im Namen eigentlich auf die im Pentium4 verwendete NetBurst-Technologie hinweist. Einziger Unterschied zu den Core 2 Prozessoren ist der verkleinerte L2-Cache und die maximale Taktfrequenz von 2 GHz.

Wichtig bei dem Prozessorkauf sind die verschiedenen Steppings auf die beim Kauf oft nicht geachtet wird. Ausnahmsweise ist es beim Pentium Dual-Core 2140 egal ob es der Kern mit L2- oder M0-Stepping ist. Einzig der Prozessor mit M0-Stepping verbraucht im Leerlauf zwei Watt weniger Strom (8 Watt).

Da der Multiplikator fix eingestellt ist, kann man den Takt nur mit Hilfe des Front-Side-Bus hochdrehen. Standard ist 200MHz (800 QDR) und hoch sollte man auf 400MHz. Dafür braucht man ein entsprechendes Motherboard, dass mit diesen Taktraten arbeiten kann: P35 Neo2 von MSI.

Da der Front-Side-Bus nicht nur das Motherboard betrifft sondern auch den Arbeitsspeicher, sollten hier auch dementsprechend leistungsfähige Riegel eingesetzt werden, zum Beispiel: Black Dragon DDR2 800 von G.E.I.L. Diese Riegel lassen ihren Bus noch auf 450 MHz anheben (DDR2900) ohne dass man die Latenzzeiten verlängern muss.

Dann fehlt noch ein ordentlicher Lüfter. Bei diesem Teil sollte man nicht unbedingt sparen, schließlich muss der einen aufgetakteten Prozessor kühlen. Ein starkes Netzteil ist ebenfalls von Vorteil: 550 Watt sollten ausreichen.

Grafikkarte nach belieben einbauen, Laufwerke dazuhängen, Festplatten anstöpseln und fertig ist das ganze System. Ohne zuletzt genannte Teile kommt man auf einen Preis von 464 €, hier die Übersicht.

Zum Auftakten kann ich dir hier verschiedene Konfigs vorlegen: 2140 @ 2,66GHz, 2140 @ 3,00GHz, 2140 @ 3,40GHz, 2140 @ 3,50GHz.

Genaue Testsetups und verschiedene Benchmarks, so wie Vergleiche mit anderen Prozessoren findest du im Artikel von Tom’s Hardware. Fakt ist jedoch, dass du hier einen günstigen Prozessor mit maximalem Potential hast, der ohne weiteres so manchen Spitzenprozi toppen kann.

Quelle: THG

Schreibe einen Kommentar