Messsucherkameras im digitalen Zeitalter

No Gravatar

Die Messsucherkamera geriet zwar durch die digitale Spiegelreflextechnologie ein wenig ins Hintertreffen aber verschwand nicht vollkommen vom Markt. In diesem Artikel wird das Prinzip dieser Technik ein wenig näher gebracht.
Bei der Kamera wird die Entfernungsmessung über die Trigonometrie gerechnet.

Über einen Drehspiegel wird im Sucher ein zweites Bild eingeblendet dass über einen zweiten Sucher aufgenommen wird. Der Drehspiegel ist mechanisch (Steuerkurve) mit dem Objektiv verbunden und verändert seine Stellung wenn der Fotograf das Objektiv bewegt.

Liegen beide Bilder deckungsgleich übereinander ist das Bild scharfgestellt und das Foto wird scharf.

Die Vorteile dieses Systems liegen in dem fehlenden Klappspiegel der bei Spiegelreflexkameras seinen Einsatz findet. Dadurch bleibt mehr Platz für die Objektivkonstruktion welche dann bei geringerem Durchmesser höhere Lichtstärken abbilden kann. Des weiteren bleibt die Messgenauigkeit objektivungebunden und die Helligkeit im Sucher bleibt originalgetreu.

So long
Daniel

Schreibe einen Kommentar