Overlord

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Von den Machern von Dungeon Keeper und Fable gibt es nun ein neues Projekt: Overlord!

Gnome erwecken den Spieler wieder zum Leben und ab nun heißt es die Welt ins Chaos zu stürzen. Dafür bedient man sich Mengen an Schergen, die sich in vier Kategorien unterteilen. Erstere sind die Braunen, die sich hervorragend zum Kampf eignen. Dann gibt es noch rot Gefärbte, die sich auf den Umgang mit Feuer und Fernkampf spezialisiert haben, und Blaue, die sich im Wasser recht wohl fühlen und Heilkräfte besitzten. Zu guter Letzt gibt es noch grüne Schergen, die Gift neutralisieren und hinter den feindlichen Linien sehr gefährlich sind.
Um auf die Schergen zurückgreifen zu können, muss man zuerst deren Nester finden und in den heimischen Turm bringen. Auch der Turm muss wieder auf- und ausgebaut werden. Der Spieler selbst gelangt über Teleporter in alle vier Teile der Welt. Um den Turm wieder aufzubauen benötigt man eine Menge Artefakte, die man von Schergen holen lassen kann.
Die Qualität der herstellbaren Gegenstände hängt von den Opfern ab: Je mehr Schergen ins Feuer springen desto besser das Ergebnis.
Neue Schergen kann man an Schreinen beschwören. Die Anzahl hängt wiederum von der Lebensenergie des Overlords ab. Lebensenergie bekommt man aus grünen Schergen oder Schäfchen.
Die Steuerung ist recht einfach gehalten, und das obwohl man in der Ego-Perspektive den Overlord steuert und dann noch die Schergen befehligen muss. Das Ganze funktioniert mit den Maustasten. Probleme gibt es nur in unwegsamen Gelände und mit großen Truppenverbänden.

Alles in allem ein gutes Spiel, alles passt zueinander, die Spielwelt ist abwechslungsreich und die Stimmung passt zum jeweiligen Abschnitt. Overlord ist ein würdiger NAchfolger von Dungeon Keeper!

So long
Daniel

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