Details zum Nehalem, Core-i7

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Der Nehalem, schon vorab preisgekrönter Nachfolger der Conroe-Technologie. THG präsentiert einen genaueren Einblick in die Architektur des Neuen.

Die Technik des Nehalem ist modular aufgebaut. Damit lassen sich verschiedenste Kerne zusammenstecken ohne, dass man vieles neu machen muss. Einzig Speicherbestückungen variieren.

Intel hat dabei Entwicklungen von AMD erfolgreich übernommen und besser umgesetzt: nativer Quad Core, drei Cache-Ebenen, integrierter Speichercontroller und ein leistungsstarkes Punkt-zu-Punkt-Zwischenverbindungssystem. Alles Dinge die du von AMD’s K10-Architektur her kennst.

Intel hat nun aber nicht nur Technik übernommen sondern auch erfolgreich eingesetzt und verbessert. Verschiedene Operationen werden „intelligent“ erkannt und bei Wiederholungen nicht immer wieder durchgerechnet, Hyper-Threading wurde implementiertund erweitert und eine Verzweigungsvorhersage wurde eingesetzt.

Da die Umwelt auch eine große Rolle spielt hat Intel eine Mikrosteuergerät verbaut. Das analysiert die Auslastung der Kerne, den Stromverbrauch und deaktiviert bei Bedarf einzelne Funktionen oder sogar ganze Kerne. Durch dieses Gerät ist es auch möglich, dass ein oder zwei Kerne durch gezielte Übertaktung schneller laufen. Das funktioniert nur wenn andere Kerne deaktiviert sind und dadurch der maximale TDP-Wert nicht erreicht wird.

ebenfalls neu ist die Implementierung der QuickPatch-Interconnect-Verbindung. Eifach gesagt ein integrierter Speichercontroller, wie er bei AMD schon lange unter dem Namen Hypertransport verwendet wird. Intels Lösung ist dabei im Schlimmsten Fall so schnell wie ein herkömmlicher FSB von aktuellen Systemen, bringt aber eine wesentliche Leistungssteigerung mit sich.

Insgesamt gibt es viele Neuerungen und Verbesserungen, allerdings fehlt immer noch ein ordentlicher Praxistest.

Weitere Details zum Cache und der TLB, Speicherzugriffe und Prefetcher, so wie genauere Erklärungen und umfangreichere Beschreibungen findest du auf THG.

Quelle: THG

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