Panasonic G1 im Test

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Vor einiger Zeit habe ich dir die Panasonic Lumix DMC-G1 vorgestellt, nun kommt der Test dazu.

Die G1 ist eine digitale Kamera, dSLR’s nachempfunden aber ohne Spiegel, jedoch mit wechselbarem Objektiv. Der Anschluss nennt sich Micro Four Thirds und ist die Verkleinerung/Weiterentwicklung des Four Thirds-Standards. Dadurch schrumpft die Kamera und fällt damit in die Kategorie Evil-Kamera (Electronic Viewfinder, Interchangable Lens).

Durch das Fehlen von Spiegel und Mechanik wird die Kamera leichter und vor allem leiser. Das Auslösegeräusch kann bei Bedarf simuliert werden. Einen optischen Sucher gibt es dementsprechend auch nicht. Das Bild wird vom großen Sensor direkt auf einen offensichtlich guten Bildschirm oder in den elektronischen Sucher übertragen. Schwächen hat das 3″ Display bloß unter Kunstlicht.

Eine weitere Stärke des Diplays ist die extreme Beweglichkeit: Es lässt sich klappen, drehen und kippen. Da kommt derzeit kaum ein anderes Display einer Fotokamera ran.

Viele wichtigen Einstellungen kann man mit einer Hand vornehmen, bloß Blitz und Fokusart sind nicht mit der rechten Hand errichbar. Für die Aufnahmemodi gibt es einen einfachen Schiebregler am Moduswahlrad.

Die G1 kann auch unterschiedliche Formate aufnehmen: 3:2, 4:3 und 16:9. Ab ISO 800 setzt Rauschen ein, dass aber mit Verkleinerungen von Fotos reduzierbar ist. Erst bei ISO3200 ist das Rauschen nicht mehr einfach so zu entfernen.

Als Fokushilfe wird Rotlicht verwendet, einen Aufhellblitz gibt es nicht. Des weiteren ist der Blitz zu schwach, man hat jedoch einen Blitzschuh zur Verfügung. Trotzder kleinen Bauweise der Kamera wirft das Objektiv noch Schatten ins Bild, wenn die Motive zu nahe sind.

Derzeitige Pakete bestehen aus der G1 und einem 14-45mm- oder einem zusätzlichem 45-200mm-Objektiv um 750 oder 1050 €. Wer eine ausgewachsene Spiegelreflexkamera sucht ist hier richtig: Einsteigerpaket

Quelle: netzwelt

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