Lytro, bitte wie?

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Ein frisches StartUp hat sich zum Ziel gesetzt eine Kamera zu entwickeln, bei der man vor der Aufnahme nicht mehr fokussieren muss. Ich persönlich find’s schade, denn fokussieren gehört zum Fotografieren, wie gasgeben zum Autfahren.
Nichst desto trotz hat Lytro nun die ersten fertigen Kameras zur Begutachtung ausgesendet und dabei nicht so viel Lob erhalten, wie man für diese überragende Entwicklung erwarten würde. Schuld daran ist die nicht ganz ausgereifte Technik hinter dem System. Scheinbar ist es doch nicht so einfach die simpelste Kamera der Welt zu bauen. Die Jungs von dpreview haben sich nächer damit beschäftigt.

Zum Konzept:
Die Kamera arbeitet mit einer fixen Blende und hat extra Linsen am Objektivrand, welche Informationen zum Licht aufnehmen: Richtung, Intensität, usw…
Mit diesen Infos ist es dann mit der Software von Lytro möglich, den gewünschten Fokuspunkt im fertigen Bild nachträglich einzusetzten.

Die Idee ist keinesfalls schlecht, das Konzept toll; ich warte vorerst ab. Die nächsten Modelle werden nicht lange auf sich warten lassen und Kinderkrankheiten hat schließlich fast jedes neu erfundene Produkt.

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