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Virtuelles Geld

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Bitcoin ist inzwischen zu der größten virtuellen Währung aufgestiegen und nun beginnen die Banken mit den ersten Problemen zu kämpfen.

Die größte Bitcoin-Bank Mt.Gox (aus Japan) hatte kürzlich massive Probleme, da deren Bitcoins gestohlen wurden. Inzwischen ist das Unternehmen insolvent: Sie sind nicht in der Lage die virtuelle Währung der User mit „echtem“ Geld zu decken. Nun hat es eine weiter große Bank getroffen: Flexcoin. Diese Serie wird sicher nicht abreißen, da das System von Nutzern für Nutzern in einem von der Finanzwirtschaft unabhängigen Universum läuft und nach wie vor nur aus Nullen und Einsen besteht.

Also grundsätzlich stelle ich mir den Job als Bitcoin-Jäger ziemlich lässig und entspannt vor; Ist sozusagen Home-Office für Bankräuber!

Ich hoffe, dass virtuelle Währungen nicht allzuschnell in die Gesellschaft integriert werden. Wir haben nicht mal das derzeit verwendete System im Griff und können nicht wirklich sicher sein, dass das eigene Konto nicht ausgeräumt wird, also wie sollte es bei virtueller Währung besser anders sein?

Internet-Lobby

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Lobbyisten haben heutzutage keinen guten Ruf doch es wird immer welche geben, wenn die entsprechende Wirtschaft dahinter steht. Nun wird von Google, Facebook, Amazon und ebay die Internetlobby ins Leben gerufen. Diese virtuellen Großunternehmen sind der Meinung, dass ein freies und offenes Internet die Wirtschaft ankurbelt und für Freiheit und Arbeit stehe.

An der Stelle möchte ich anmerken, dass Facebook massive Probleme mit europäischem Recht hat und in Deutschland Untersuchungen/Gerichtsverfahren gegen den Konzern laufen. Weiters ist Google mit dem Video-Dienst Youtube vor deutschen Gerichten eingefahren; GEMA lässt grüßen.^^

Also schaffen wir eine neue Lobby, befreien wir die westliche Welt vom Urheberrechtsdenken und Datenschutz, damit in Zukunft unsere Rechtssprechung nichts mehr gegen die großen Werbemaschinen unternehmen kann (Korruption mal außen vor gelassen).

EU macht ausländische Firmen haftbar

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Obwohl ich beim Thema Datenschutz und Urheberrecht in letzter Zei nur über Organisationen oder Amerika gewettert habe, muss ich heute etwas über die EU loslassen.^^

Die möchte nämlich das Datenschutzrecht so umgestalten, dass ausländische Firmen haftbar sind, wenn sie innerhalb der EU ihre Dienste anbieten. Und das auch, wenn es sich um rein virtuelle Angelegenheiten handelt. Soll heißen, dass das Unternehmen dann die europäischen Richtlinien umsetzten muss, um am Markt zu bleiben.

Liebe EU, nette Idee doch meiner Meinung nach nicht ganz durchdacht. Schließlich mache ich nicht auch einen neuen Führerschein nur um in Amerika mit dem Auto fahren zu können.

Meine Amerikanischern Freunde möchten natürlich auch hier die Finger drin haben. 😉

Quelle: futurzone