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Mr. Cameron, Mr. Superspion

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Nachrichtendienste haben ihre Berechtigung, ja, aber was Cameron öffentlich rauslässt, entbehrt jedem Sinn der Demokratie, insbesonderes das Recht auf Privatsphäre. Wie man als Politiker (selbst in Großbritannien) eine derartige Ansicht vertreten kann, ist mir unverständlich und zeigt mir einmal mehr, wie weit wir uns im digitalen Zeitalter bereits fortbewegt haben, ohne Regierungen und dazugehörige Strukturen mitgenommen zu haben. Die Problematik ist nun so weit, dass ein Premier aussagt, seine Bevölkerung auspionieren zu wollen und eine Bundeskanzlerin den Begriff „Internet“ nicht begreift.

Ich gebe zu Bedenken, dass nicht alle Teile jeder Bevölkerung kriminell sind. Andernfalls wäre (mengenmäßig) die Freiheit das Gefängnis und und die Insassen der Gefängnisse die freien Bürger!

staatliche Drohungen?

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Schauplatz: England; Sitz der Queen und ihrem Gefolge; Gegenwart

England ist das beste Land der europäischen Gemeinschaft. Es ist getrennt von nahezu allen anderen Mitgliedstaaten, hat den geilsten und härtesten Premier, darf überall Sonderrechte durchdrücken, bietet Sportschützen zusätzlich zum Sport eine kostenlose Jus-Ausbildung an und hat die meiste Panik vor Terror.

Also, wenn der Staat sein Volk entwaffnet, ist das meist kein guter Anfang (zeigt schließlich die Geschichte) und wir wissen, dass Angst einer der besten „Manipulatoren“ überhaupt ist. Also wenn ich in einem Land ohne Waffen und mit lauter Schreihälsen leben würde, hätte ich auch Angst.

Nun ist’s aber so, dass eingetragenen Firmen nahegelegt wird, sich nicht mit bestimmten undefinierten Elementen der Gesellschaft einzulassen, da es ansonsten wie Beihilfe zu einer kriminellen Tat aussehen kann. Lieb von der Exekutive, dass sie so bemüht um die Träger der eigenen Wirtschaft ist.

Interessant jedoch: Wenn man als zivile oder juristische Person Angst vor den Organen des Staates haben muss, ist’s keine Demokratie mehr, oder?

Quelle: futurzone