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FB vs. EU

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Facebook möchte scheinbar keine neuen Datenschutzrichtlinien der EU umsetzten. Max Schrems (europe vs. facebook) hat nun ein FB-Papierchen veröffentlicht, in dem Mr. „Privatsphäre“ Mark Zuckerberg gegen die neue Datenschutzverordnung des europäischen Raumes verbal vorgeht.

Einigermaßen verständlich ist die Reaktion von FB, denn es müsste ja ein bisschen am System gedreht werden, um die Richtlinien der EU einzuhalten. Das kann man ja nicht machen! 😀
Außerdem müssten sich alle Nutzer wieder an neue AGB’s gewöhnen und zusätzlich würde man vielleicht auch Daten löschen müssen, was die Zielgruppenstatistik auf lange Sicht aushebelt.

Multitasking stört soziale Kompetenz?

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Einer neuen Studie nach führt die Nutzung von elektronischen Gadgets zur Missbildung des sozialen Verhaltens.

Die Stanford Universität führte den Versuch durch und zwar mit weiblichen Probantinnen (3500) im jugendlichen Alter (8-12). Dabei zeigte sich, dass von den Testpersonen bei der Benutzung von Chats, Videochats, sozialer Netzwerke auf den entsprechenden Endgeräten Multitasking zur Verarbeitung eingesetzt wird und deshalb wird zu wenig Kapazität für die Beachtung von menschlichen Ausdrücken bzw. Gefühlen des Gegenübers verwendet. Das ist aber unbedingt nötig, da junge Menschen soziales Verhalten durch die Beobachtung von anderen Mitmenschen lernen.

Facebooks Datenpolitik

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Letztes Jahr gab es massive Kritik an dem Geschäftsmodell von Facebook. Vor allem die EU-Komission möchte gerne eine Anpassung an das EU-Recht. Das betrifft vor allem wieder einmal mehr die Einstellung von FB zu den Bedingungen wie Nutzer Einverständisse abgeben bzw. wie den Nutzern Einverständnisse entlockt werden. Mark Zuckerberg hat noch Zeit bis April die Problemchen aus der Welt zu schaffen, da dann der Börsengang bevorsteht und der wäre für die derzeit schwerste Online-Firma unter einem schlechten Stern, wenn die EU nicht richtig mitmacht.

Zusätzlich machten Berichte über den gezielten Datensatzverkauf in Amerika die Ansagen von FB-Sprechern nicht gerade glaubwürdiger. Die US Wettbewerbsaufsicht hatte da einmal den Hebel angesetzt und leichte Sanktionen verhängt.

netzwelt.de: „Sieben Vorwürfe

Vorgeworfen wurde dem Unternehmen beispielsweise, dass es behauptete, Apps von Drittanbietern würden nur auf die Daten zugreifen, die zur Installation der Anwendung erforderlich seien, obwohl diese Einschränkung nicht bestand. Vor der FTC stellte sich heraus, dass Drittanbieter-Apps zu allen Daten im Profil eines Nutzers Zugang hatten. Darüber hinaus betonte das Soziale Netzwerk stets, dass die Anwendungen von Dritten vor dem Facebook-Zugang verifiziert würden, auch dies stellte sich vor der Bundesbehörde jedoch als falsch heraus.

 Das Unternehmen musste zudem zugeben, dass Nutzerinformationen mit Werbeanbietern geteilt wurden und dass Profile genauso wie alle enthaltenen Fotos und Daten nicht gelöscht wurden, selbst wenn Nutzer sich zum Löschen ihres Accounts entschlossen. Viele dieser Anschuldigungspunkte sind nicht neu und werden schon seit geraumer Zeit von Datenschützern besonders in Deutschland kritisiert. Dass Facebook jedoch sein Fehlverhalten zugibt, ist eine Premiere.

Im heurigen Jahr gab bis dato noch keine außergewöhnlichen Berichte oder neue Probleme mit Facebook. Nichts desto trotz kann ich nur weiterhin vor einer exzessiven privaten Nutzung des Netzwerks abraten. Wir haben heute alle Möglichkeiten und Technologien und es ist kein Fehler andere Programme als Facebook zu verwenden:

  • FB-Nachrichten –> E-Mail
  • FB-Chat –> Skype-Chat
  • FB-Galerie –> unabhängige Bilderdienste (flickr, picasa, 500px udgl…..)

Die Persönlichkeit und unser Verhalten sollten Dinge sein, die nicht von Programmen ausspioniert und analysiert werden sollten, sondern im persönlichen Kontakt weitertransportiert und vom Gegenüber (nicht) angenommen werden. FB wäre eine tolle Plattform, wenn die Firma nicht so mit unseren Daten umgehen würde.